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Warburger Ackerfrüchte

Warburger Ackerfrüchte

Typisch für Zwiebeln und Kartoffeln ist der fruchtbare Bördeboden eigentlich nicht, die Ernte ist anspruchsvoller als anderswo. Aber das stört die beiden Landwirte wenig.

Schier beeindruckend sind die Berge an Kartoffeln und Zwiebeln, die Matthias Dunschen (23) mit der aktuellen Ernte in der Warburger Börde einfährt. Der junge Landwirt, der bereits vor seinem agrarwissenschaftlichen Studium in Göttingen auf dem Betrieb Rose in Daseburg kräftig mit angepackt hat, ist seit einem Jahr Geschäftspartner des erfahrenen Landwirts Rudolf Rose (60).

Typisch für Zwiebeln und Kartoffeln ist der fruchtbare Bördeboden eigentlich nicht, die Ernte ist anspruchsvoller als anderswo. Aber das stört die beiden Landwirte wenig. "Unsere Kartoffeln haben dafür einen viel intensiveren Geschmack als die aus Ägypten oder die von deutschen Sandböden" attestiert Rudolf Rose seinen Erntefrüchten. Die Kartoffelsorten vom Desenberg heißen Annabelle (frühe Sorte), Belana, Andrea und Gala. Allein im Kreis Höxter wurden zuletzt 4 Tonnen Kartoffeln in einer Woche allein in den Kulturland-Regalen der REWE verkauft. Hier mögen die Kunden besonders die festkochenden Sorten. Und die frische Ernte liegt seit ein paar Tagen wieder im Regal, auf der Verpackung natürlich mit dem Konterfei des Desenbergs und dem Kulturland-Logo.

Die Erdäpfel gelten durch den Anbau, die Verarbeitung und den Verkauf im Kulturland Kreis Höxter als Echte Originale und sind in unterschiedlichen Verpackungsgrößen erhältlich.

Rote und gelbe Zwiebeln ergänzen die Ernte und das Angebot bei Rose-Dunschen, die bei 3000 Tonnen circa 1% der gesamtdeutschen Erntemenge ausmacht. Und das heißt, dass die Zwiebeln vom Desenberg in ganz Deutschland über Groß- und Einzelhandel und Gastronomiezulieferer vertrieben und z.B. bei Metzgereien verarbeitet werden. Sogar in den Kochkisten des Onlineversandhändlers "Hello Fresh" kommen Zwiebeln aus Warburg zum Einsatz.

Bis zu sieben Jahre benötigt übrigens die Fruchtfolge der Zwiebel. Diese Zeit muss vergehen, um Zwiebeln wieder auf Flächen anbauen zu können, auf denen sie schon einmal kultiviert wurden. Das birgt Bodenmüdigkeit und Krankheitsanfälligkeit vor, stellt die Flächenwahl in der Warburger Börde aber immer wieder vor Herausforderungen.

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